Welche Rolle spielt
Entspannung für eine schmerzarme Geburt

Weißt Du wie wichtig Entspannung nicht nur für eine schmerzarme Geburt sondern auch für die gesamte Schwangerschaft ist?

 

Für eine schmerzarme Geburt braucht Du Entspannung und zwar auf geistiger und auf körperlicher Ebene zugleich. Es ist wichtig, dass Du sowohl Deine Muskeln entspannen und los lassen, als auch Deine Kopf soweit abschalten kannst, damit negative und angstvolle Gedanken gar nicht erst entstehen und auftauchen können.

Angst wirkt sich nämlich unmittelbar bei der Geburt auf Deine Muskeln & Dein Schmerzempfinden aus. Das sogenannte Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom  erklärt hier gut die Reaktion die im Körper bei Stress und Angst ansteht.

Durch das Ausschütten von Stresshormonen, ausgelöst durch Angst und Stress (z.B. Angst bereites während der Schwangerschaft, Ortswechsel ins Krankenhaus, unfreundliches Personal, auftretende Komplikationen) gerät der Köper in einen Verteidigungszustand und es wird eine Reaktion von „Kämpfen, Flüchten oder Erstarren“ ausgelöst.

Wenn die Umstände so sind, dass weder Kampf noch Flucht in Frage kommt, wie das bei einer Geburt der Fall ist, wählt der Körper automatisch die dritte Möglichkeit und erstarrt.

Der Gebärmutter, die nie als Organ zu Verteidigung gedacht war, wird das Blut entzogen, hin zu den den Körperteilen, die aktiv zur Verteidigung beitragen. So wird die Blut- und der Sauerstoffzufuhr in der Gebärmutter beschränkt und die damit zusammenhängenden Muskeln ziehen sich zusammen und verengen sich, anstatt sich zu entspannen und zu öffnen.

Wie weh verspannte und verkrampfte Muskulatur sich anfühlt hast Du bestimmt schon einmal selber erlebt. 

Grundsätzlich bereitet die Anspannung von Muskeln keine Scherzen, verkrampft sich aber die Muskulatur und kommt zusätzlich Druck – wie z.B. bei der Geburt durch das Köpfchen des Babys – hinzu, entstehen Schmerzen, die wiederum zu noch mehr Verkrampfung führen können. 

Hierbei ist es wichtig zu verstehen, wie die Gebärmutter aufgebaut ist und wie sie funktioniert. 

Gebärmuttermuskulatur

Die Gebärmutter besteht aus mehreren Schichten und Muskel. Diese Muskel können wir nicht bewusst ansteuern, da sie zur sogenannten glatten Muskulatur im Köper, wie z.B. auch im Herz oder im Darmsystem gehören. Diese Muskulatur kennt nur zwei Zustände angespannt – verbunden mit dem Sympathikus, oder entspannt – in Verbindung mit dem Parasympathikus. Bei Angst ist der Sympathikus aktiv und löst das beschriebene Angst-Verkrampfung-Syndrom aus. Die äußere Schicht besteht aus vertikal von oben nach unten laufenden Muskeln, durch die Kontraktionen dieser Muskeln wird das Baby nach unten geschoben und der Muttermund öffnen sich langsam. Dann gibt es noch die querverlaufende ringförmige Muskulatur, die während der Schwangerschaft das Baby in der Gebärmutter hält. Diese ringförmig Muskulatur muss sich bei der Geburt entspannen und öffnen, damit das Baby geboren werden kann. 

Verkrampft sich diese Muskulatur durch Angst und Stress, verhärtet sich vor allem die Ringmuskulatur und verschließt den Ausgang für das Baby, während die vertikalen Muskeln weiter arbeiten und sich wellenartig zusammenziehen. Dieses Zusammenziehen in Verbindung mit dem Druck auf die Ringmuskulatur führt dann zu Schmerzen.

Oft entsteht so ein Kreislauf von Angst und Schmerzen, der wiederum medizinische Interventionen auslöst, die sich dann ebenfalls negativ auf einen natürlichen Geburtsverlauf auswirken können.

Wenn Deine Muskulatur jedoch entspannt ist und Du Dich ohne Angst richtig fallen und loslassen kannst, stehen Dir die Türen für einer wunderschönen schmerzarmen Geburt offen. 

Schwangere entspannt mit Tee

Jetzt fragst Du Dich sicher, was hilft um diesen Kreislauf zu durchbrechen, oder gar nicht erst in diese Situation zu geraten.

Eine gute körperliche und mentale Vorbereitung, sowie Aufklärung darüber, wie eine natürliche Geburt verläuft, können Dir maßgelblich helfen bestehende Ängste schon im Vorfeld aufzulösen und Deinen Körper optimal auf die Geburt und die damit verbunden Anstrengungen vorzubereiten. 

Es gibt viele Methoden, die Dich bei der Vorbereitung auf die Geburt und beim aktiven Entspannen in der Schwangerschaft unterstützen können, ein paar davon will ich Dir hier kurz vorstellen: 

Yoga und Entspannungsübungen

 

Yoga und Entspannungsübungen können Dir auf der körperlichen Ebene sehr gut sowohl im Alltag, als auch zur Vorbereitung und bei der selber Geburt helfen. Gerade beim Yoga liegt der Fokus immer auf dem Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung und Du lernst so Deinen Körper und seine Funktion gut kennen und wie Du Deine Muskulatur stärkt und aktiv entspannen kannst. Diese Übungen helfen Dir sehr, wenn es bei der Geburt um das öffnen und loslassen des Muttermunds geht. Auch die hüftöffnendnen Ananas helfen dabei, dass sich Dein Becken leicht und entspannt bewegen lässt.

Atmung

Die Atmung spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle beim Thema Entspannung. Wenn Du aufgeregt bist und schnell und kurz atmest,  kann Du Dich nicht entspannen. Dagegen kann Dir eine bewusste, lange und tiefe Atmung sofort mehr Ruhe und Gelassenheit schenken. Die Fokussierung auf die Atmung hat auch noch einen weiteren entscheidenen Vorteil, Deine Gedanken richten sich auf etwas Positives und damit weg von der Angst und den Sorgen, hinzu Deinem inneren Geburtsort. Die Wellenatmung kann Dich darüberhinaus auch noch in Verbindung mit den Wehen-Wellen bewusst dabei unterstützen, Dich wie auf einer Welle zum Ziel der Geburt tragen zu lassen, oder Dir beim noch tieferen Abtauchen in Dein Inneres zu helfen. 

Wassergeburt

Um beim Bild der Wellen zu bleiben, ist die Geburt im Wasser für viele Frauen sehr angenehm und hilfreich beim Entspannen. Das  warme Wasser entspannt nicht nur die Muskeln, sondern auch den Geist. Du fühlst Dich leichter und getragen. Bei einer Wassergeburt entstehen auch viel weniger Geburtsverletzung (wie z.B. Dammriss) und damit verbunden Schmerzen bleiben aus. 

Entspannungsmusik

Ruhige und angenehme Musik können Dir schon währen der Schwangerschaft helfen, tiefer in den Zustand von Entspannung zu gelangen. Es empfiehlt sich, sich auf eine bestimmte Musikrichtung, oder gar einzelnen Lieder zu konzentrieren und diese dann immer währenden der Entspannung anzuhören. So gewöhnt sich der Körper an die Kombination genau dieser Musik mit dem Zustand der Entspannung und es entsteht eine klassische Konditionierung, wie beim pawlowscher Hund =;-), dass heißt Dein Körper entspannt sich schon, wenn er die Musik hört, bevor Du aktiv eine weitere Entspannungsmethode wie zum Beispiel Selbsthypnose anwendest.

Selbsthypnose

Auch das Erlernen von Selbsthypnose kann Dir bereits in der Schwangerschaft sehr gut beim Thema Entspannung, dem Lösen von Ängsten, dem bewussten Kontakt mit Dir, Deinem Körper und Deinem Baby helfen. Durch regelmäßige Selbsthypnose können Schwangerschaftsbeschwerden und das Stressempfinden vermindert werden. Körpereigene Glückshormone werden ausgeschüttet, die nachweislich auch als schmerzhemmende Stoffe wirken.

Mittels Selbsthypnosetechniken kannst Du zudem selbstständig eine Schmerzunempfindlichkeit „erlernen“ und herstellen, was sich positiv auf den Geburtsvorgang auswirkt. Mit Hilfe dieser Methode können bewusst Entspannungsmomente in den Wehenpausen erzeugt werden, um die Wehen zu bewältigen, anstatt von ihnen „überwältigt“ zu werden. Geburten unter Hypnose verlaufen entspannter, friedlicher und viel schneller. 

Möchtest Du eine selbstbestimmte und schmerzarme Wunschgeburt erleben?Dann ist mein Programm „Geburt in Balance“ genau das Richtige für Dich. Wenn Du erfahren willst wie Du die für Dich die richtigen Entspannungs-Methoden findest und Deine bestehenden Ängst auflösen kannst, dann vereinbare gerne jetzt einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch mit mir!

Ganz liebe Grüße!

Deine Jana

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